Überbelichtung bei S/W-Negativen, Nikon Coolscan V ED
PostPosted: Thu Feb 16, 2012 3:23 pm
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ende letzten Jahres habe ich auf einen NIKON Coolscan V ED geupgradet und mir dazu SilverFast Ai-Studio 8 gekauft.
Trotz des Software-Updates von Anfang Februar habe ich massive Probleme beim scannen von S/W-Negativen.
Technisch einwandfrei belichtete Negative (absolut frisches Filmmaterial, verschiedene Emulsionen, div. regelmäßig gewartete Kameras) werden teilweise stark überbelichtet wiedergegeben, die Lichter "fressen aus" und der Kontrast wirkt "hart" und kalt (spätestens wenn man versucht in SilverFast durch Regler "gegenzusteuern"):
Ich habe die Software bereits einmal de- und neu installiert da es so unglaublich viele Einstellungsmöglichkeiten gibt, dass ich Angst hatte vielleicht selbst etwas verstellt zu haben. Der Fehler tritt aber auch bei einer völlig frischen Installation auf einem zweiten Rechner auf wenn man den Scanner an diesen anschließt.
Die überbelichteten Ergebnisse erhalte ich sowohl mit, als auch ohne Verwendung von MultiExposure. Um auszuschließen dass evtl. der Scanner selbst defekt ist, habe ich die gleichen Negative testweise mit der NikonScan Software (4.0.3) eingescannt. Die Ergebnisse sehen (mit unveränderten Basiseinstellungen) wesentlich besser aus und können problemlos in Photoshop o.ä. weiterverarbeitet werden:
Die mit SilverFast gescannten Dateien müssen dagegen in der weiteren Bearbeitung schon sehr "hart" angefasst werden um noch ein paar Details aus den hellen Bildbereichen hervorzuzaubern. Wenn ich schon während des Scans mit SF der Überbelichtung entgegenwirken will, muss ich i.d.R. den Belichtungsregler bis zum Anschlag auf -3 und/oder den Mittentonwert auf -30 setzen. Beides führt aber dazu dass ich in der fertigen Datei (ein derartig gescanntes Foto habe ich angehängt) deutlich weniger Details in den Schatten habe:
Da ich in der Vergangenheit gute Erfahrungen mit SilverFast (hatte zuvor einen Reflecta ProScan 7200 & SF Ai-Studio 6.x) und den darin verfügbaren Features wie z.B. MultiExposure, gemacht habe, würde ich die extra dafür angeschaffte neue SF Software auch bei meinem neuen Scanner gern wieder einsetzen statt den "Umweg" über die alte Nikon-Software (die aber derzeit deutlich bessere Ergebnisse liefert) gehen zu müssen. Stand heute kann ich meine SilverFast Installation (zumindest für S/W Negative) gar nicht benutzen.
Vielleicht wichtig zu wissen: Mein Ziel ist es aus der Scansoftware eine möglichst hochwertige TIFF-Datei mit 4000dpi Auflösung und 16Bit/Kanal (bzw. 14Bit genutzten Bit beim Nikon) unter Verwendung von MultiExposure zu erzeugen. Im Prinzip einen sehr "rohen" aber eben möglichst umfassenden und informationshaltigen Scan zur weiteren Verarbeitung in Photoshop. Ich nutze/brauche keinerlei unterstützende Automatik- oder Optimierungsmodi. Die aktuelle SilverFast Ai-Studio Software (und zum Vergleich eben auch NikonScan 4.0.3) betreibe ich auf einem Windows7 64Bit System mit 16GB RAM und einem Intel i7 SandyBridge-Prozessor.
Gibt es hier eine einstellungstechnische Lösung meines Problems oder liegt ggf. ein Fehler in der Software vor?
Ich freue mich auf Ihr Feedback,
Patrick Braun
Ende letzten Jahres habe ich auf einen NIKON Coolscan V ED geupgradet und mir dazu SilverFast Ai-Studio 8 gekauft.
Trotz des Software-Updates von Anfang Februar habe ich massive Probleme beim scannen von S/W-Negativen.
Technisch einwandfrei belichtete Negative (absolut frisches Filmmaterial, verschiedene Emulsionen, div. regelmäßig gewartete Kameras) werden teilweise stark überbelichtet wiedergegeben, die Lichter "fressen aus" und der Kontrast wirkt "hart" und kalt (spätestens wenn man versucht in SilverFast durch Regler "gegenzusteuern"):
Ich habe die Software bereits einmal de- und neu installiert da es so unglaublich viele Einstellungsmöglichkeiten gibt, dass ich Angst hatte vielleicht selbst etwas verstellt zu haben. Der Fehler tritt aber auch bei einer völlig frischen Installation auf einem zweiten Rechner auf wenn man den Scanner an diesen anschließt.
Die überbelichteten Ergebnisse erhalte ich sowohl mit, als auch ohne Verwendung von MultiExposure. Um auszuschließen dass evtl. der Scanner selbst defekt ist, habe ich die gleichen Negative testweise mit der NikonScan Software (4.0.3) eingescannt. Die Ergebnisse sehen (mit unveränderten Basiseinstellungen) wesentlich besser aus und können problemlos in Photoshop o.ä. weiterverarbeitet werden:
Die mit SilverFast gescannten Dateien müssen dagegen in der weiteren Bearbeitung schon sehr "hart" angefasst werden um noch ein paar Details aus den hellen Bildbereichen hervorzuzaubern. Wenn ich schon während des Scans mit SF der Überbelichtung entgegenwirken will, muss ich i.d.R. den Belichtungsregler bis zum Anschlag auf -3 und/oder den Mittentonwert auf -30 setzen. Beides führt aber dazu dass ich in der fertigen Datei (ein derartig gescanntes Foto habe ich angehängt) deutlich weniger Details in den Schatten habe:
Da ich in der Vergangenheit gute Erfahrungen mit SilverFast (hatte zuvor einen Reflecta ProScan 7200 & SF Ai-Studio 6.x) und den darin verfügbaren Features wie z.B. MultiExposure, gemacht habe, würde ich die extra dafür angeschaffte neue SF Software auch bei meinem neuen Scanner gern wieder einsetzen statt den "Umweg" über die alte Nikon-Software (die aber derzeit deutlich bessere Ergebnisse liefert) gehen zu müssen. Stand heute kann ich meine SilverFast Installation (zumindest für S/W Negative) gar nicht benutzen.
Vielleicht wichtig zu wissen: Mein Ziel ist es aus der Scansoftware eine möglichst hochwertige TIFF-Datei mit 4000dpi Auflösung und 16Bit/Kanal (bzw. 14Bit genutzten Bit beim Nikon) unter Verwendung von MultiExposure zu erzeugen. Im Prinzip einen sehr "rohen" aber eben möglichst umfassenden und informationshaltigen Scan zur weiteren Verarbeitung in Photoshop. Ich nutze/brauche keinerlei unterstützende Automatik- oder Optimierungsmodi. Die aktuelle SilverFast Ai-Studio Software (und zum Vergleich eben auch NikonScan 4.0.3) betreibe ich auf einem Windows7 64Bit System mit 16GB RAM und einem Intel i7 SandyBridge-Prozessor.
Gibt es hier eine einstellungstechnische Lösung meines Problems oder liegt ggf. ein Fehler in der Software vor?
Ich freue mich auf Ihr Feedback,
Patrick Braun