Autom. Skalier-/Schärfung der gescannten Datei: Ausgabegröße
PostPosted: Thu Feb 10, 2011 12:02 am
Hallo aus Frankfurt,
ich besitze seit einigen Tagen einen Plustek OpticFilm 7600i den ich mit der aktuellsten Version von SilverFast Ai-Studio betreibe.
Da ich mir neben meiner digitalen Systemkamera die analoge Fotografie im KB-Format angefangen habe, geht es mir weniger darum große Altbestände zu archivieren als viel mehr darum die frisch entwickelten Negative in möglichst PERFEKTER Qualität zu digitalisieren und diese in meinen "normalen" digitalen Workflow zu integrieren. Daher bin ich nun auf der Suche nach dem idealen Setup für die Scanner/SW-Kombination.
Zunächst meine Vorstellungen/Wünsche/Gedanken:
- Da die Netto-Auflösung des mit 7200dpi angegebenen Scanners (bei max. Auflösung) irgendwo zwischen 3300 und 3500dpi liegt - was für KB-Negative aber ausreichen sollte - scanne ich mit der höchsten möglichen Auflösung.
- Um in der Nachbearbeitung inkl. Tonwertkorrektur etc. alle Optionen offen zu haben, arbeite ich mit 16Bit-Farbtiefe (pro Kanal).
- Da der Plustek 7600i nicht unbedingt für seine optische Schärfeleistung bekannt ist, komme ich um eine Nachschärfung leider nicht herum.
- Durch das große Delta zwischen Nenn- und Nettoauflösung entsteht natürlich eine recht große Bilddatei die jedoch eigentlich viel weniger Informationen beinhaltet. I.d.R. würde ich die Datei später in PSElements herunterskalieren. Sinnigerweise wähle ich hier die Bildgröße meiner Digitalkamera (4032x2688) um einigermaßen homogene Ergebnisse auf der Festplatte zu haben.
- Um den Dynamikbereich meiner (größtenteils S/W) Negative optimal auszuschöpfen verwende ich MultiExposure.
Nun zu meinen Fragen:
1. Wenn ich mit voller Auflösung (Schieberegler in SF auf 7.200) scanne und die "Ausgabegröße" auf das gewünschte "Zielformat" von z.B. 4032x2688 einstelle, erhalte ich dann wirklich einen Scan mit höchstmöglicher Auflösung (wie hoch die Netto auch immer sein mag) welcher dann vor der Umwandlung in TIFF automatisch auf die Ausgabegröße skaliert wird oder reduziert der Scanner "heimlich" die Scanauflösung um mir eine Bilddatei in z.B. 4032x2688 zu liefern?
Sprich: Ist die Einstellung der "Ausgabegröße" der gleiche Arbeitsschritt wie die nachträgliche Skalierung einer riesigen 720dpi-Datei in PSE (welchen ich mir dann sparen könnte)?
2. Wenn ich die Option "Auto-Schärfe" aktiviere, WANN wird dann bei der vorgenannten Konfiguration (mit vorgegebener Ausgabegröße) die Schärfung durchgeführt? Wird der "große" Rohscan VOR der Skalierung auf 4032x2688 geschärft oder wird die Schärfung auf die fertige "kleine" TIFF-Datei angewendet? Das ist sicher keine alltägliche Frage weshalb ich mich über eine handfeste Aussage (ggf. nach Rüclsprache mit den Entwicklern) sehr freuen würde. Wenn die Schärfung vor dem herunterskalieren angewandt wird, wäre das ein echter Vorteil für meinen Workflow weil dann die vom Scanner "gelieferte" Bilddatei in Digitalkameragröße bereits mit einer akzeptablen eingearbeiteten Schärfe kommt was den optischen Nachteil des Plustek-Geräts etwas ausbügelt.
3. Bringt mir MultiExposure bei Negativen (größtenteils KODAK Professional S/Ws) wirklich einen Dynamik-/Dichtegewinn? Für Vergleichsscans fehlte mir bisher die Zeit, ich habe die Option im guten Glauben aber trotzdem immer verwendet.
Wenn der Prozess in etwa so funktioniert wie ich es mir hier vorstelle, erhalte ich auf diese Weise innerhalb von 4 bis 6 Min. (inkl. MulteExposure) eine 16Bit-Bilddatei mit knapp 11 Megapixeln, akzeptabler Schärfe und einem im Vergleich zu Digitalbildern anständigen Dynamikumfang aus einem (korrekt belichteten) Negativ. Das deckt sich durchaus mit meinen Ansprüchen und würde mich voll und ganz zufriedenstellen.
Ich freue mich auf Ihr fundiertes Feedback.
Freundliche Grüße,
Patrick Braun
ich besitze seit einigen Tagen einen Plustek OpticFilm 7600i den ich mit der aktuellsten Version von SilverFast Ai-Studio betreibe.
Da ich mir neben meiner digitalen Systemkamera die analoge Fotografie im KB-Format angefangen habe, geht es mir weniger darum große Altbestände zu archivieren als viel mehr darum die frisch entwickelten Negative in möglichst PERFEKTER Qualität zu digitalisieren und diese in meinen "normalen" digitalen Workflow zu integrieren. Daher bin ich nun auf der Suche nach dem idealen Setup für die Scanner/SW-Kombination.
Zunächst meine Vorstellungen/Wünsche/Gedanken:
- Da die Netto-Auflösung des mit 7200dpi angegebenen Scanners (bei max. Auflösung) irgendwo zwischen 3300 und 3500dpi liegt - was für KB-Negative aber ausreichen sollte - scanne ich mit der höchsten möglichen Auflösung.
- Um in der Nachbearbeitung inkl. Tonwertkorrektur etc. alle Optionen offen zu haben, arbeite ich mit 16Bit-Farbtiefe (pro Kanal).
- Da der Plustek 7600i nicht unbedingt für seine optische Schärfeleistung bekannt ist, komme ich um eine Nachschärfung leider nicht herum.
- Durch das große Delta zwischen Nenn- und Nettoauflösung entsteht natürlich eine recht große Bilddatei die jedoch eigentlich viel weniger Informationen beinhaltet. I.d.R. würde ich die Datei später in PSElements herunterskalieren. Sinnigerweise wähle ich hier die Bildgröße meiner Digitalkamera (4032x2688) um einigermaßen homogene Ergebnisse auf der Festplatte zu haben.
- Um den Dynamikbereich meiner (größtenteils S/W) Negative optimal auszuschöpfen verwende ich MultiExposure.
Nun zu meinen Fragen:
1. Wenn ich mit voller Auflösung (Schieberegler in SF auf 7.200) scanne und die "Ausgabegröße" auf das gewünschte "Zielformat" von z.B. 4032x2688 einstelle, erhalte ich dann wirklich einen Scan mit höchstmöglicher Auflösung (wie hoch die Netto auch immer sein mag) welcher dann vor der Umwandlung in TIFF automatisch auf die Ausgabegröße skaliert wird oder reduziert der Scanner "heimlich" die Scanauflösung um mir eine Bilddatei in z.B. 4032x2688 zu liefern?
Sprich: Ist die Einstellung der "Ausgabegröße" der gleiche Arbeitsschritt wie die nachträgliche Skalierung einer riesigen 720dpi-Datei in PSE (welchen ich mir dann sparen könnte)?
2. Wenn ich die Option "Auto-Schärfe" aktiviere, WANN wird dann bei der vorgenannten Konfiguration (mit vorgegebener Ausgabegröße) die Schärfung durchgeführt? Wird der "große" Rohscan VOR der Skalierung auf 4032x2688 geschärft oder wird die Schärfung auf die fertige "kleine" TIFF-Datei angewendet? Das ist sicher keine alltägliche Frage weshalb ich mich über eine handfeste Aussage (ggf. nach Rüclsprache mit den Entwicklern) sehr freuen würde. Wenn die Schärfung vor dem herunterskalieren angewandt wird, wäre das ein echter Vorteil für meinen Workflow weil dann die vom Scanner "gelieferte" Bilddatei in Digitalkameragröße bereits mit einer akzeptablen eingearbeiteten Schärfe kommt was den optischen Nachteil des Plustek-Geräts etwas ausbügelt.
3. Bringt mir MultiExposure bei Negativen (größtenteils KODAK Professional S/Ws) wirklich einen Dynamik-/Dichtegewinn? Für Vergleichsscans fehlte mir bisher die Zeit, ich habe die Option im guten Glauben aber trotzdem immer verwendet.
Wenn der Prozess in etwa so funktioniert wie ich es mir hier vorstelle, erhalte ich auf diese Weise innerhalb von 4 bis 6 Min. (inkl. MulteExposure) eine 16Bit-Bilddatei mit knapp 11 Megapixeln, akzeptabler Schärfe und einem im Vergleich zu Digitalbildern anständigen Dynamikumfang aus einem (korrekt belichteten) Negativ. Das deckt sich durchaus mit meinen Ansprüchen und würde mich voll und ganz zufriedenstellen.
Ich freue mich auf Ihr fundiertes Feedback.
Freundliche Grüße,
Patrick Braun