Hallo aus dem Sauerland.
Macht es Sinn, SW-Negative nicht im SW-Modus sondern im RGB-Modus einzuscannen?
Im Internet ist widersprüchliches zu lesen.
Mit meinem Epson VT-750 scanne ich, über Einzelmasken, 4,5x6cm Negative mit 2400dpi ein.
Beim Versuch mit 40->24Bit RGB zu scannen werden jedenfalls die Datenmengen deutlich grösser.
Mit GIMP bearbeite ich sie dann weiter. Die Frage kommt auf, weil ich weisse Baum-Pilze mit sehr hellen Strukturen nicht so ganz optimal eingescannt bekommen habe. Könnte in den sehr hellen Bereichen dieses RGB-Format Vorteile in den Grauabstufungen haben?
Da ich am Ende die Bilder ganz eben braun einfärbe, muss ich eh in das RGB-Format.
Danke für Ihre Antwort.
Gruss Berthold Jochheim
SW-Negative scannen mit RGB macht Sinn?
Moderator: LSI_Ketelhohn
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Bertholdsw
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Re: SW-Negative scannen mit RGB macht Sinn?
Sehr geehrter Herr Jochheim,
SilverFast stellt für die Erstellung von S/W Bildern verschiedene Werkzeuge zur Verfügung.
In der Regel steuert das "Selective Color 2 Grey" wie die einzelnen Farbkanäle (der Scanner arbeitet immer im RGB) in das S/W Bild überführt werden.
Hier stehen einige recht mächtige Werkzeuge zur Verfügung mit denen Sie steuern können wie ein S/W Bild abgespeichert wird.
Dies hat unter Umständen Vorteile, da unsere Werkzeuge den vollen 48bit Farbumfang nutzen können bevor das Bild am Ende in 8 bit herunter gerechnet wird.
Sie finden die Informationen zu diesem Werkzeug auf Seite 180 unserer Dokumentation.
Die Beispiele sind zwar für die Wandlung von Farbbildern könnten Ihnen aber vielleicht weiter helfen.
Dies ist eventuell der richtige Weg für Sie da GIMP nur mit 24bit Daten arbeiten kann.
Wenn Sie die Bilder in SilverFast optimal vorbereiten kommen Sie zu einem besseren Ergebnis.
Auf jeden Fall sollten Sie darauf achten, dass Weiß- und Schwarzpunkt im Histogramm korrekt auf dem Anfang/Ende der Kurve liegen.
Dies ist wichtig, damit Sie die maximalen Bildinhalte erhalten.
Die Bildautomatik [Irissymbol] kann dies automatisch für Sie erledigen.
Sie sollten sich auch die Gradationskurve einmal ansehen.
Falls Sie hier Anpassungen vornehmen müssen (z.B. um die Mitten anzuheben) können Sie (durch die Arbeit im 48bit Raum) feinere Helligkeit Abstufungen erreichen als wenn Sie die Gradation in GIMP anpassen.
mit freundlichen Grüssen,
Arne Ketelhohn.
SilverFast stellt für die Erstellung von S/W Bildern verschiedene Werkzeuge zur Verfügung.
In der Regel steuert das "Selective Color 2 Grey" wie die einzelnen Farbkanäle (der Scanner arbeitet immer im RGB) in das S/W Bild überführt werden.
Hier stehen einige recht mächtige Werkzeuge zur Verfügung mit denen Sie steuern können wie ein S/W Bild abgespeichert wird.
Dies hat unter Umständen Vorteile, da unsere Werkzeuge den vollen 48bit Farbumfang nutzen können bevor das Bild am Ende in 8 bit herunter gerechnet wird.
Sie finden die Informationen zu diesem Werkzeug auf Seite 180 unserer Dokumentation.
Die Beispiele sind zwar für die Wandlung von Farbbildern könnten Ihnen aber vielleicht weiter helfen.
Dies ist eventuell der richtige Weg für Sie da GIMP nur mit 24bit Daten arbeiten kann.
Wenn Sie die Bilder in SilverFast optimal vorbereiten kommen Sie zu einem besseren Ergebnis.
Auf jeden Fall sollten Sie darauf achten, dass Weiß- und Schwarzpunkt im Histogramm korrekt auf dem Anfang/Ende der Kurve liegen.
Dies ist wichtig, damit Sie die maximalen Bildinhalte erhalten.
Die Bildautomatik [Irissymbol] kann dies automatisch für Sie erledigen.
Sie sollten sich auch die Gradationskurve einmal ansehen.
Falls Sie hier Anpassungen vornehmen müssen (z.B. um die Mitten anzuheben) können Sie (durch die Arbeit im 48bit Raum) feinere Helligkeit Abstufungen erreichen als wenn Sie die Gradation in GIMP anpassen.
mit freundlichen Grüssen,
Arne Ketelhohn.
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