Multi-Exposure bei Farbnegativfilmen
PostPosted: Wed Jan 14, 2015 11:57 am
Guten Tag,
zum Scannen meiner Farbnegativfilme werde ich mir demnächst den Reflecta ProScan 10T kaufen und bin noch unsicher wegen der Silverfast-Version (SE oder SE Plus). Der einzig für mich relevante Unterschied wäre Multi-Exposure (ME). Hier frage ich mich, ob das bei Scans von Farbnegativfilmen wirklich einen spürbaren Vorteil bringt.
Beim Scan von Dias mit dem Braun MM6000 konnte ich mit ME schon eine Steigerung der Schattenzeichnung feststellen. Wenn man sich die Dichtekurven von Diafilmen in den entsprechenden Datenblättern ansieht ist das auch plausibel - z.B. Velvia 50 erreicht da in den tiefsten Schatten fast DMax=4 . Da die behaupteten DMax=3.8 des Braun MM6000 vermutlich eher sehr optimistisch sind erscheint es schon nachvollziehbar, dass man bei einem zusätzlichen Durchgang mit stärkerer Belichtung noch mehr aus den Schatten rausholen kann.
Der Reflecta 10T wirbt mit DMax=3.9. Auch das wird wohl nicht ganz der Realität entsprechen. Aber wenn man sich die Dichtekurven von Farbnegativfilmen ansieht bleiben diese eigentlich deutlich unter DMax=3. Insofern stellt sich für mich schon die Frage, ob sich die Investition in Multi-Exposure lohnt, wenn ich mit dem Scanner wirklich nur Farbnegativfilme scannen möchte.
Was würden Sie empfehlen?
Des weiteren würde mich interessieren, ob beim Reflecta 10T auch (wie neuerdings der Braun MM 6000) ein ME-Scan in nur einem Durchgang möglich ist.
Vielen Dank!
zum Scannen meiner Farbnegativfilme werde ich mir demnächst den Reflecta ProScan 10T kaufen und bin noch unsicher wegen der Silverfast-Version (SE oder SE Plus). Der einzig für mich relevante Unterschied wäre Multi-Exposure (ME). Hier frage ich mich, ob das bei Scans von Farbnegativfilmen wirklich einen spürbaren Vorteil bringt.
Beim Scan von Dias mit dem Braun MM6000 konnte ich mit ME schon eine Steigerung der Schattenzeichnung feststellen. Wenn man sich die Dichtekurven von Diafilmen in den entsprechenden Datenblättern ansieht ist das auch plausibel - z.B. Velvia 50 erreicht da in den tiefsten Schatten fast DMax=4 . Da die behaupteten DMax=3.8 des Braun MM6000 vermutlich eher sehr optimistisch sind erscheint es schon nachvollziehbar, dass man bei einem zusätzlichen Durchgang mit stärkerer Belichtung noch mehr aus den Schatten rausholen kann.
Der Reflecta 10T wirbt mit DMax=3.9. Auch das wird wohl nicht ganz der Realität entsprechen. Aber wenn man sich die Dichtekurven von Farbnegativfilmen ansieht bleiben diese eigentlich deutlich unter DMax=3. Insofern stellt sich für mich schon die Frage, ob sich die Investition in Multi-Exposure lohnt, wenn ich mit dem Scanner wirklich nur Farbnegativfilme scannen möchte.
Was würden Sie empfehlen?
Des weiteren würde mich interessieren, ob beim Reflecta 10T auch (wie neuerdings der Braun MM 6000) ein ME-Scan in nur einem Durchgang möglich ist.
Vielen Dank!