Hallo!
Seit 2 Wochen habe ich meinen Opticfilm 120 im Einsatz, viel probiert, getestet und gelernt - und es klappt immer besser. Aktuell habe ich folgenden Workflow und ich frage mich, ob ich den nicht optimieren und damit insgesamt Zeit sparen kann:
Aktuell gehe ich wie folgt vor:
1. Overview --> Thumbnails generieren
2. Zu scannende Bilder auswählen und dem Job Manager hinzufügen
3. Klick auf das erste Bild
4. Vorschau wird generiert
5. Manuell den Rahmen setzen und weitere Einstellungen vornehmen
6. weiter bei Punkt 3 mit dem nächsten Bild, bis bei allen Bildern der Rahmen gesetzt und die Einstellungen vorgenommen sind
7. Go: Scan der Bilder
Während Punkt 7 automatisch läuft und man nicht dabei sitzen muss, geht bei den Punkten 3 - 6 eine Menge Zeit drauf, da der PreScan bei jedem Bild manuell einzeln von mir angestossen wird und ich warten muss, bis der PreScan erfolgt ist und dann erst die Einstellungen vornehmen kann.
Schöner wäre folgender Workflow:
So wäre es deutlich effizienter:
1. Overview --> Thumbnails generieren
2. Zu scannende Bilder auswählen und dem Job Manager hinzufügen
3. Alle Vorschaubilder auf einmal generieren lassen
4. Klick auf das erste Bild
5. Manuell den Rahmen setzen und weitere Einstellungen vornehmen
6. weiter bei Punkt 4 mit dem nächsten Bild, bis bei allen Bildern der Rahmen gesetzt und die Einstellungen vorgenommen sind
7. Go: Scan der Bilder
Vorteile bei diesem Workflow: Punkt 3 läuft automatisch ab, man muss nicht dabei sitzen. Punkte 4-6 gehen dann Ruckzuck.
Das muss doch möglich sein? Für einen Tipp wie ich das hinbekomme wäre ich sehr dankbar!
Alternativ könnte ich natürlich mit maximalen Rahmen den Batch-Scan nutzen (also den PreScan ganz weglassen). Das Beschneiden der Bilder kann ich dann später in Lightroom vornehmen. Aufgefallen ist mir aber da, daß die Staubkorrektur (iSRD) nicht mehr richtig funktioniert - d.h. es werden Korrekturen an Stellen vorgenommen die knapp neben den Stellen liegen, die eigentlich korrigiert werden müssten. Als wenn sich durch das Setzen des maximalen Rahmens der IR-Scan zum normalen Scan verschieben würde.
Gruß,
Miccy.
Workflow Opticfilm 120 mit Silverfast 8
Moderator: LSI_Ketelhohn
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Re: Workflow Opticfilm 120 mit Silverfast 8
Hallo Miccy,
Einen automatischen Vorschauscan bietet SilverFast momentan nicht, da dies viel Zeit in Anspruch nimmt und gerade Kunden die positiv Dias scannen oft auf Vorschauscans verzichten und einfach die Einstellungen des ersten Bildes für alle Bilder verwenden.
Stellen Sie bitte sicher, dass Sie das neuste Update verwenden.
Dann können Sie, in den Einstellungen unter Spezial, die "Maximale Abweichung der iSRD Ausrichtung" anpassen.
Mit höheren oder niedrigeren Werten erzielen Sie unter Umständen bessere Ergebnisse.
Mit freundlichen Grüssen,
Arne Ketelhohn
Einen automatischen Vorschauscan bietet SilverFast momentan nicht, da dies viel Zeit in Anspruch nimmt und gerade Kunden die positiv Dias scannen oft auf Vorschauscans verzichten und einfach die Einstellungen des ersten Bildes für alle Bilder verwenden.
Stellen Sie bitte sicher, dass Sie das neuste Update verwenden.
Dann können Sie, in den Einstellungen unter Spezial, die "Maximale Abweichung der iSRD Ausrichtung" anpassen.
Mit höheren oder niedrigeren Werten erzielen Sie unter Umständen bessere Ergebnisse.
Mit freundlichen Grüssen,
Arne Ketelhohn
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miccy
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Re: Workflow Opticfilm 120 mit Silverfast 8
Hallo Arne,
vielen Dank für die fundierte Antwort!
Bei Dia mag das auch gut so sein. Beim Opticfilm 120 mit Filmhalter reicht es aber leider nicht die Einstellungen des ersten Bildes zu übernehmen. Denn zumindest das automatische Setzen des Rahmens klappt nicht zufriedenstellend. Könnte man denn nicht das automatische Scanne der Vorschauen als Option anbieten. Und viel länger als ein Vollscan mit iSRD etc. dauert es doch auch nicht.
Danke für den Hinweis. Wie stellt man das am besten ein? Nach Trial and Error?
Grüße,
Miccy.
vielen Dank für die fundierte Antwort!
LSI_Ketelhohn wrote:Einen automatischen Vorschauscan bietet SilverFast momentan nicht, da dies viel Zeit in Anspruch nimmt und gerade Kunden die positiv Dias scannen oft auf Vorschauscans verzichten und einfach die Einstellungen des ersten Bildes für alle Bilder verwenden.
Bei Dia mag das auch gut so sein. Beim Opticfilm 120 mit Filmhalter reicht es aber leider nicht die Einstellungen des ersten Bildes zu übernehmen. Denn zumindest das automatische Setzen des Rahmens klappt nicht zufriedenstellend. Könnte man denn nicht das automatische Scanne der Vorschauen als Option anbieten. Und viel länger als ein Vollscan mit iSRD etc. dauert es doch auch nicht.
LSI_Ketelhohn wrote:Stellen Sie bitte sicher, dass Sie das neuste Update verwenden.
Dann können Sie, in den Einstellungen unter Spezial, die "Maximale Abweichung der iSRD Ausrichtung" anpassen.
Mit höheren oder niedrigeren Werten erzielen Sie unter Umständen bessere Ergebnisse.
Danke für den Hinweis. Wie stellt man das am besten ein? Nach Trial and Error?
Grüße,
Miccy.
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Re: Workflow Opticfilm 120 mit Silverfast 8
Hallo Miccy,
Ihren Vorschlag habe ich an unser Produktmanagement weiter geleitet.
Ja, den iSRD Offset müssen Sie nach "trial and error" einstellen.
Aber die Schritte können ruhig groß sein.
Testen sie ruhig einmal Werte wie 50 oder 1.
Mit freundlichen Grüssen,
Arne Ketelhohn.
Ihren Vorschlag habe ich an unser Produktmanagement weiter geleitet.
Ja, den iSRD Offset müssen Sie nach "trial and error" einstellen.
Aber die Schritte können ruhig groß sein.
Testen sie ruhig einmal Werte wie 50 oder 1.
Mit freundlichen Grüssen,
Arne Ketelhohn.
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miccy
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Re: Workflow Opticfilm 120 mit Silverfast 8
Guten Morgen,
nach viel Probieren funktioniert iSRD einigermassen bei einem Wert von 15 in den Einstellungen bei "Maximale Abweichung der iSRD-Ausrichtung".
Wofür sind eigentlich die Offsets im iSRD-Dialog selbst?
Was mich aber echt langsam unzufrieden macht, ist, dass die Einstellung "Maximale Abweichung der iSRD-Ausrichtung" immer wieder verloren geht, bzw. vom Programm auf 70 zurückgestellt wird. Und zwar immer dann, wenn man im Job Manager das Bild wechselt.
Auch die Arbeit des iSRD stellt mich nicht zufrieden. Mal werden Defekte nicht entfernt und dann wieder viel zu viele. Dann gibt es so schöne kleine Flecken, die zumindest in der Vergrößerung sichtbar sind, z.B. bei Haaren.
nach viel Probieren funktioniert iSRD einigermassen bei einem Wert von 15 in den Einstellungen bei "Maximale Abweichung der iSRD-Ausrichtung".
Wofür sind eigentlich die Offsets im iSRD-Dialog selbst?
Was mich aber echt langsam unzufrieden macht, ist, dass die Einstellung "Maximale Abweichung der iSRD-Ausrichtung" immer wieder verloren geht, bzw. vom Programm auf 70 zurückgestellt wird. Und zwar immer dann, wenn man im Job Manager das Bild wechselt.
Auch die Arbeit des iSRD stellt mich nicht zufrieden. Mal werden Defekte nicht entfernt und dann wieder viel zu viele. Dann gibt es so schöne kleine Flecken, die zumindest in der Vergrößerung sichtbar sind, z.B. bei Haaren.
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Re: Workflow Opticfilm 120 mit Silverfast 8
Sehr geehrter Kunde,
Verwenden Sie bereits das neuste update.
Die Schwierigkeiten bezüglich der nicht gespeicherten iSRD Ausrichtung, haben wir bereits behoben.
Der Wert in den Einstellungen ist eine globale Voreinstellung.
Die Regler im iSRD Dialog dienen der genauen Einstellung für einzelne Bilder.
Im manuellen iSRD Modus können Sie die Erkennung, Defekt-Größe und Ausdehnung benutzen um die Erkennung zu steuern.
Es können nur Fehler korrigiert werden, die auch im Infrarot Bild erkennbar sind.
Beachten Sie auch, dass die Bildinformationen in den Kratzern und unter dem Staub natürlich nicht mehr vorhanden sind.
Es werden dann Farbinformationen aus der Umgebung benutzt um den zerstörten Bereich aufzufüllen.
Mit freundlichen Grüssen,
Arne Ketelhohn.
Verwenden Sie bereits das neuste update.
Die Schwierigkeiten bezüglich der nicht gespeicherten iSRD Ausrichtung, haben wir bereits behoben.
Der Wert in den Einstellungen ist eine globale Voreinstellung.
Die Regler im iSRD Dialog dienen der genauen Einstellung für einzelne Bilder.
Im manuellen iSRD Modus können Sie die Erkennung, Defekt-Größe und Ausdehnung benutzen um die Erkennung zu steuern.
Es können nur Fehler korrigiert werden, die auch im Infrarot Bild erkennbar sind.
Beachten Sie auch, dass die Bildinformationen in den Kratzern und unter dem Staub natürlich nicht mehr vorhanden sind.
Es werden dann Farbinformationen aus der Umgebung benutzt um den zerstörten Bereich aufzufüllen.
Mit freundlichen Grüssen,
Arne Ketelhohn.
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