Hallo,
ich arbeite derzeit mit einem reflecta DigitDia 5000 und Silverfast v6.6.1r4, und muss knapp 4000 Dias scannen, wobei die ersten schon etwas ins alter gekommen sind und knapp 15 Jahre alt sind.
Ist es klüger, diese mit der Stapelverarbeitung scannen zu lassen, oder doch mit dem Jobmanager zu arbeiten? Bin über jeden Erfahrungswert dankbar! Auch würde ich gern das Scanformat in einem tif haben, und es so einrichten, dass automatisch eine jpeg Datei erzeugt wird - ist so etwas möglich?
Vielen Dank für eure Hilfe, lg Brageee
Archivierung
Moderator: LSI_Ketelhohn
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Re: Archivierung
Hallo,
Das hängt natürlich davon ab wie viel Zeit Si investieren möchten.
Eine automatische Verarbeitung ist natürlich schneller.
Es kann aber immer Bilder geben für die eine individuelle Behandlung notwendig sein kann.
Dies betrifft z.B. Farbkorrekturen und Kontrastoptimierung bei problematischen Bildern, die oft individuell eingestellt werden muss.
Wenn alle Bilder einer Serie sehr ählich sind können diese aber durchaus automatisch verarbeitet werden.
Mit freundlichen Grüssen,
Arne ketelhohn.
Das hängt natürlich davon ab wie viel Zeit Si investieren möchten.
Eine automatische Verarbeitung ist natürlich schneller.
Es kann aber immer Bilder geben für die eine individuelle Behandlung notwendig sein kann.
Dies betrifft z.B. Farbkorrekturen und Kontrastoptimierung bei problematischen Bildern, die oft individuell eingestellt werden muss.
Wenn alle Bilder einer Serie sehr ählich sind können diese aber durchaus automatisch verarbeitet werden.
Mit freundlichen Grüssen,
Arne ketelhohn.
Re: Archivierung
Hallo,
nach langem Herumspielen habe ich mich für den normalen Stapelscan entschieden, wobei ich vorher die Rahmen (quer und horizontal) neu definiert habe. Bei einer Auflösung von 3600 dpi, 4fach Scan und den Autofiltern braucht ein 50iger Magazin knapp 6h. Die Dias können unterschiedlicher nicht sein - alle möglichen Formate dabei, sprich von Standartisieren kann nicht die Rede sein.. Was mir allerdings aufgefallen ist, ist dass speziell der 4fach Scan viel bringt - allerdings bekomme ich das Rauschen aus den Bildern nicht wirklich raus - haben Sie hierzu eventuell einen Tipp für mich?
beste Grüße, Brageee
nach langem Herumspielen habe ich mich für den normalen Stapelscan entschieden, wobei ich vorher die Rahmen (quer und horizontal) neu definiert habe. Bei einer Auflösung von 3600 dpi, 4fach Scan und den Autofiltern braucht ein 50iger Magazin knapp 6h. Die Dias können unterschiedlicher nicht sein - alle möglichen Formate dabei, sprich von Standartisieren kann nicht die Rede sein.. Was mir allerdings aufgefallen ist, ist dass speziell der 4fach Scan viel bringt - allerdings bekomme ich das Rauschen aus den Bildern nicht wirklich raus - haben Sie hierzu eventuell einen Tipp für mich?
beste Grüße, Brageee
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Trampas
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Re: Archivierung
Moin moin!
Vor dem Problem steh ich auch. Allerdings in der verschärften Variante: ca. 10.000 Dias und bis zu 40 Jahre alte Revue (Quelle) Filme, Kodak Ektachrome 100, Agfachrome 50 aus den 80ern mit dem DigitDia 5000. Ich hab einfach nicht die Zeit, mich um jedes Dia einzeln zu kümmern und benötige einen guten Kompromiss für alle Fälle. Im Moment experimentier ich noch rum und bin jetzt bei eingeschalteter Bildautomatik mit iSRD, wenig Gane und ME angekommen. Speichern als JP2 verlustfrei! läßt zumindest ne spätere Farbstichkorrektur mehr oder weniger gut zu. Teilweise sind die Ergebnisse richtig gut, teilweise eine einzige Katastrophe.Was gar nicht geht ist die Kontrastoptimierung. Da passieren merkwürdige Dinge.
Wie gesagt: Der Versuch, als berufstätiger einen Kompromiss für eine große Anzahl Dias und verschiede Filmtypen bei vertretbarem Zeitaufwand zu finden.
Wenn jemand noch eine gute Idee oder Anregung hat: Immer her damit. Noch hat der große Batchjob nicht begonnen.
MfG
Trampas
Vor dem Problem steh ich auch. Allerdings in der verschärften Variante: ca. 10.000 Dias und bis zu 40 Jahre alte Revue (Quelle) Filme, Kodak Ektachrome 100, Agfachrome 50 aus den 80ern mit dem DigitDia 5000. Ich hab einfach nicht die Zeit, mich um jedes Dia einzeln zu kümmern und benötige einen guten Kompromiss für alle Fälle. Im Moment experimentier ich noch rum und bin jetzt bei eingeschalteter Bildautomatik mit iSRD, wenig Gane und ME angekommen. Speichern als JP2 verlustfrei! läßt zumindest ne spätere Farbstichkorrektur mehr oder weniger gut zu. Teilweise sind die Ergebnisse richtig gut, teilweise eine einzige Katastrophe.Was gar nicht geht ist die Kontrastoptimierung. Da passieren merkwürdige Dinge.
Wie gesagt: Der Versuch, als berufstätiger einen Kompromiss für eine große Anzahl Dias und verschiede Filmtypen bei vertretbarem Zeitaufwand zu finden.
Wenn jemand noch eine gute Idee oder Anregung hat: Immer her damit. Noch hat der große Batchjob nicht begonnen.
MfG
Trampas
Re: Archivierung
Hallo Herr Ketelhohn,
soweit läuft alles sehr gut mit den Scans im Stapelbetrieb - derzeit liegen die Scanzeiten pro Bild bei ca. 7 min (4fach Scan, div. Filter noch aktiviert... ) Nun habe ich die Farbtiefe auf 48 bit hochgeschraubt, weil ich in anderen Foren gelesen habe, dass der Scanner sowieso immer mit den 48 bit scannt, und dann den gewünschten Wert "herunterrechnet" und dies an der Scangeschwindigkeit nichts verändert, sondern nur (eh klar) an der Datenmenge. Allerdings beträgt nun die Scanzeit ein bisschen mehr als 9 min und die Datenmenge hat sich von ca. 40 Mb pro Bild auf knapp 80 Mb verdoppelt. Hierbei stört mich die Datenmenge nicht, sondern eher die Dauer - weil die Scandauer von den verbleibenden 6500 Bildern doch einen Unterschied ausmacht..
Hätten Sie hierzu einen Tipp für mich?
lg
Brageee
soweit läuft alles sehr gut mit den Scans im Stapelbetrieb - derzeit liegen die Scanzeiten pro Bild bei ca. 7 min (4fach Scan, div. Filter noch aktiviert... ) Nun habe ich die Farbtiefe auf 48 bit hochgeschraubt, weil ich in anderen Foren gelesen habe, dass der Scanner sowieso immer mit den 48 bit scannt, und dann den gewünschten Wert "herunterrechnet" und dies an der Scangeschwindigkeit nichts verändert, sondern nur (eh klar) an der Datenmenge. Allerdings beträgt nun die Scanzeit ein bisschen mehr als 9 min und die Datenmenge hat sich von ca. 40 Mb pro Bild auf knapp 80 Mb verdoppelt. Hierbei stört mich die Datenmenge nicht, sondern eher die Dauer - weil die Scandauer von den verbleibenden 6500 Bildern doch einen Unterschied ausmacht..
Hätten Sie hierzu einen Tipp für mich?
lg
Brageee
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Re: Archivierung
Sehr geehrter Trampas,
Die AACO Optimierung ist nicht grundsätzlich für alle Motive geeignet.
Sie dient dazu den Kontrast nur in bestimmten Bildbereichen zu optimieren.
Sehr geehrter Brageee,
Die Farbtiefe sollte keinen Einfluss auf die Scanzeit des Gerätes haben, da diese Hardwarebedingt ist und der Scan selber tatsächlich grundsätzlich in 48 bit erfolgt.
Für einige Prozesse könnte die Berechnung etwas länger dauern.
Ein direkter Einfluss lässt sich aber nur über die menge der gewählten optionen oder die Auflösung nehmen.
Mit freundlichen Grüssen,
Arne Ketelhohn.
Die AACO Optimierung ist nicht grundsätzlich für alle Motive geeignet.
Sie dient dazu den Kontrast nur in bestimmten Bildbereichen zu optimieren.
Sehr geehrter Brageee,
Die Farbtiefe sollte keinen Einfluss auf die Scanzeit des Gerätes haben, da diese Hardwarebedingt ist und der Scan selber tatsächlich grundsätzlich in 48 bit erfolgt.
Für einige Prozesse könnte die Berechnung etwas länger dauern.
Ein direkter Einfluss lässt sich aber nur über die menge der gewählten optionen oder die Auflösung nehmen.
Mit freundlichen Grüssen,
Arne Ketelhohn.
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